Dienstag, 7. Januar 2020

äußerlich als uns ähnlich erkannt

Zur Feria tertia (dritter Wochentag: Dienstag) nach Epiphanie [Im Deutschen Messbuch: 9. Januar oder „dritter Tag nach Epiphanie“] betet die Kirche:

Tagesgebet
Deus, cuius Unigénitus in substántia nostræ carnis appáruit, præsta, quǽsumus, ut per eum, quem símilem nobis foris agnóvimus, intus reformári mereámur.
Das Gebet ist im alten Messbuch für den 13. Januar (Taufe des Herrn) vorgesehen.

Übersetzung
Gott, dessen Einziggezeugter in der Natur unseres Fleisches erschienen ist, gewähre, bitten wir, dass wir durch ihn, den wir äußerlich als uns ähnlich erkannt haben, innerlich wiedergestellt zu werden verdienen.
Deutsches Messbuch
Allmächtiger Gott, dein einziger Sohn, vor aller Zeit aus dir geboren, ist in unserem Fleisch sichtbar erschienen. Wie er uns gleichgeworden ist in der menschlichen Gestalt, so werde unser Inneres neu geschaffen nach seinem Bild.
Die markierten Stellen haben keine Entsprechung.

Gaben- und Schlussgebet wie am 30. Dezember



Zum Andenken an Raimund von Penyafort gibt es das
Tagesgebet
Deus, qui beátum Raimúndum presbýterum insígnis in peccatóres et in captívos misericórdiæ virtúte decorásti, eius nobis intercessióne concéde, ut, a peccáti servitúte solúti, quæ tibi sunt plácita líberis méntibus exsequámur.
Übersetzung
Gott, der du den seligen Raimund mit der Tugend außerordentlichen Mitleids für Sünder und Gefangene* geschmückt hast, gewähre uns auf seine Vermittlung, dass wir, aus der Sklaverei der Sünde gelöst, die [Dinge], welche dir wohlgefällig sind, ausführen.
** Er gründete den Merzedarierorden, dessen Hauptaufgabe es war, christliche Sklaven aus muslimischer Gefangenschaft freizukaufen.

Deutsches Messbuch
Barmherziger Gott, du hast dem heiligen Raimund die Kraft deiner Liebe geschenkt und ihn den Gefangenen als Helfer gesandt. Höre auf seine Fürsprache und befreie uns von der Gefangenschaft der Sünde, damit wir als wahrhaft freie Menschen das Gebot der Liebe erfüllen.
Ähnlichkeiten zwischen Original und DM sind spärlich und markiert.

Nach der alten Ordnung ist der heilige Raimund erst am 23. Januar dran.

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