Mittwoch, 8. Januar 2020

gieße unseren Herzen jenes strahlende Licht ein

An der Feria quarta (vierter Wochentag: Mittwoch) nach Epiphanie [Im DM: 10. Januar oder vierter Tag nach Epiphanie] betet die Kirche:

Tagesgebet
Deus, illuminátor ómnium géntium, da pópulis tuis perpétua pace gaudére, et illud córdibus nostris spléndidum lumen infúnde, quod patrum nostrórum méntibus aspersísti.
Das Gebet kommt in den Urkunden alter alemannischer Liturgien vor und wurde für das Reformmissale abgeändert. Der ursprüngliche Text ist in der Übersetzung in Klammern angegeben.

Übersetzung
Gott, Erleuchter aller (Heiden)völker, gib deinem Volk, sich an dauerhaftem Frieden zu erfreuen, und gieße unseren Herzen jenes strahlende Licht ein, das du den Geisten* unserer Väter hinzugefügt** [den drei Weisen eingehaucht] hast.
* oder ebenfalls: Herzen
** aspergere, was auch „besprengen“ (wie mit Aspergil und Weihwasser) heißt

Deutsches Messbuch
Gott, du Licht der Völker, du, hast unsere Väter durch die Propheten erleuchtet, uns aber hast du in deinem Sohn die Fülle der Wahrheit und des Friedens geschenkt. Gib uns die Gnade, diese Wahrheit zu bezeugen und deinen Frieden hineinzutragen in unsere Welt.
Anmerkung
Das DM gibt weitgehend freischwebende Fantasieergüsse. Die markierten Ähnlichkeiten könnten auch Zufall sein.
Gaben- und Schlussgebet wie am 31. Dezember

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